Wie duftet und schmeckt frisches grünes Olivenöl, wenn man dabei gleichzeitig ein vom Mittelmeer inspiriertes Bild betrachtet? Finden Sie die Antwort in einer ehemaligen Futterkammer in Tallesbrunn im Marchfeld bei einer Olivenöl-Verkostung anlässlich der Finissage zu „Olive und Meer“
Die beiden Malerinnen Gudrun Wassermann und Martina Papadopoulos bewegen sich in ihrer Kunst zwischen Gegenständlichen und Abstraktion. Auf beide übt das Meer eine große Faszination aus und ist daher immer wieder Thema in ihrem Schaffen.
Gudrun Wassermann, geb. 1967 in Linz, lebt und arbeitet seit 1999 im Weinviertel. Inspiration für ihre Zeichnungen, Malereien und Mixed Media Arbeiten findet sie im Alltag und auf Reisen. Die Arbeiten in der aktuellen Ausstellung entstanden nach Aufenthalten in Venedig, La Palma und Teneriffa.
Martina Papadopoulos ist eine Österreicherin, welche einige Jahre in Griechenland verbrachte und jetzt im Marchfeld lebt. Durch Reduktion auf das Wesentliche sucht sie mit ihrem Pinsel nach der Essenz, die hinter dem Sichtbaren liegt. Ihre Nähe zu Griechenland lässt Sie tief in diese Welt des Lichts, der Weite und der Farben eintauchen, die sich in den ausgestellten Arbeiten wiederfindet.
Der Verein MAZÍ – griechisch für „Gemeinsam“ – vertreibt erstklassiges Olivenöl und andere Produkte kleiner griechischer Produzenten direkt an österreichische Konsumenten. Unter dem Motto „menschlich – natürlich – solidarisch“ unterstützt er sozial und ökologisch nachhaltig agierende Produzenten und leitet einen Soli-Euro pro verkauften Liter Öl an soziale Initiativen und Flüchtlingshilfe weiter.
Für Christian Wachter, der den Verein MAZÍ in Gänserndorf repräsentiert, spiegelt sich im Olivenöl die ganze Komplexität der Gegenwart wider. In den Supermärkten wird massenhaft und billig gemischtes „Öl aus Ländern der EU“ verkauft, das nur formal den gesetzlichen Anforderungen an extra natives Öl entspricht, aber nicht geschmacklich.
Den Olivenbauern geht es dabei ähnlich wie den hiesigen Milchbauern: Sie erhalten nur einen kleinen Anteil vom Endverkaufspreis.
Die Kooperative Messinis Gea von der südwestlichen Peloponnes ist einen anderen Weg gegangen. Mit Unterstützung der solidarischen Vertriebsorganisation in Deutschland und Österreich konnte sie in eine eigene Abfüll- und Etikettierungsanlage investieren. Sie müssen ihr Öl jetzt nicht mehr „unverpackt“ in großen Tanks an internationale Ölgroßhändler verschleudern, sondern können den Direktvertrieb bedienen. So erhalten die Bauern einen stabilen Erlös weit über dem Marktpreis, während die Konsumenten ein hochqualitatives Produkt günstig erwerben können.
Neue Impulse für DarasDas Olivenöl in Bioqualität ist nicht nur gut für die Gesundheit der Konsumenten. Der organische Anbau und die manuelle Ernte tun auch der Biodiversität in den Olivenhainen gut. Und das Dorf Daras, von Landflucht geprägt, hat durch das Wachstum der Kooperative neue Impulse erhalten.
In den letzten Jahren macht sich allerdings der Klimawandel zunehmend bemerkbar. Themen, die auch die hiesigen Landwirte kennen. Die Olivenbauern am Peloponnes trifft das allerdings in einer ökonomisch und ökologisch viel fragileren Umwelt.
Für Besucher:innen aus Wien: Von der Bahnhaltestelle Tallesbrunn bis zum Veranstaltungsort sind es weniger als 500 Meter. Wenn man die Tallesbrunner Hauptstraße (=B8) gefunden hat, kann man sich nicht mehr verlaufen.
Der REX1 fährt am Samstag alle zwei Stunden über Hauptbahnhof – Stadlau – Deutsch Wagram – Gänserndorf – Tallesbrunn usw. in Richtung Breclav.
Du kannst gerne Ware mit dem unten stehenden Formular vorbestellen. Dann wir schon vorher die Waren für Dich reservieren und zusammenstellen. Das hat auch den Vorteil, dass wir abschätzen können, wie viel wir heranschaffen müssen.
Natürlich kannst Du auch vor Ort spontan Öl, Oliven, Oregano, Feigen usw. einkaufen. Deshalb bringen wir ja unsere zwei unwiderstehlichen Sorten Olivenöl zur Verkostung.
Vielen Dank für Deine Vorbestellung! Christian und das MAZÍ-Team